Bundeslandwirtschaftminister stellt Heimat-Agenda in Bad Tabarz vor
Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, hat in Bad Tabarz seine Heimat-Agenda vorgestellt. Der CSU-Politiker präsentierte die Eckpunkte des Papiers im Kurpark Winkelhof im Beisein der Thüringer Wirtschaftsministerin Collette Boos-John, dem Bad Tabarzer Bürgermeister David Ortmann sowie Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Trachtenverbandes und weiterer Trachtenvereine.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über die Bedeutung von Heimat, Brauchtum und ehrenamtlichem Engagement. Bundesweit engagieren sich mehr als eine Million Menschen in Vereinen der Heimat- und Brauchtumspflege. Der Minister betonte die gesellschaftliche Bedeutung dieses Engagements und sprach sich dafür aus, das Heimatbewusstsein weiter zu stärken. „Das vielfältige Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen und unsere Heimat lebenswert“, erklärte Rainer.
Bürgermeister David Ortmann unterstrich in seinem Grußwort die zentrale Rolle des Ehrenamtes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Politik setze zwar die rechtlichen Rahmenbedingungen, das Zusammenleben werde jedoch maßgeblich durch Vereine und ehrenamtliches Engagement gestaltet. Bad Tabarz sei hierfür ein anschauliches Beispiel. In der rund 4.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Gemeinde engagieren sich mehr als 40 Vereine und Initiativen. „Sie prägten die Identität des Ortes, füllen die vorhandene Infrastruktur mit Leben und tragen wesentlich zur Attraktivität und Lebensqualität der Gemeinde bei“, so Ortmann.
Für die Thüringer Wirtschaftsministerin Collette Boos-John war es bereits der zweite Besuch in Bad Tabarz innerhalb weniger Tage. Bereits zu Wochenbeginn eröffnete sie einen neuen Mountainbike-Trail und informierte bei Trail-Keeper Uwe Soboll über dessen Betreuung und Weiterentwicklung. Für die kommende Woche ist vorgesehen, dass die Ministerin im Rahmen einer Regierungsmedienkonferenz die Heimatstrategie des Freistaates Thüringen vorstellt. Sie wertete es als wichtiges Signal, dass Bund und Freistaat das Thema Heimat derzeit verstärkt in den Fokus ihrer politischen Arbeit rücken und dessen Bedeutung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und regionale Identität hervorheben.





